Vietnam
Entdecke das Herz Indochinas
Im Norden die grünen Reisterrassen und die Dörfer der ethnischen Minderheiten, im Süden die lauten Städte. Dazwischen die Buchten mit ihren Felsen im Wasser. Und ein Teil dessen, was du hier lässt, bleibt bei den Familien in den Bergen.
- Die grünen Reisterrassen im Norden.
- Die Ha Long Bucht und die stillere Lan Ha Bucht.
- Ein soziales Projekt vor Ort, das Familien in den Bergregionen unterstützt.
Klima
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchstwert in Grad Celsius | 20 | 20 | 23 | 27 | 31 | 33 | 33 | 32 | 31 | 29 | 25 | 22 |
| Tiefstwert in Grad Celsius | 14 | 15 | 18 | 22 | 25 | 26 | 26 | 26 | 25 | 22 | 19 | 16 |
| Sonne in Stunden am Tag | 2,4 Stunden | 1,7 Stunden | 1,5 Stunden | 3,0 Stunden | 5,9 Stunden | 5,7 Stunden | 6,3 Stunden | 5,6 Stunden | 5,9 Stunden | 5,4 Stunden | 4,6 Stunden | 4,0 Stunden |
| Regentage im Monat | 10 | 12 | 16 | 14 | 15 | 15 | 16 | 17 | 14 | 11 | 8 | 5 |
Vietnam im Porträt
Vietnam ist ein Land, das mit seiner faszinierenden Kultur, atemberaubenden Landschaften und seiner lebendigen Geschichte verzaubert. Von den grünen Reisterrassen im Norden bis hin zu den pulsierenden Städten im Süden gibt es unzählige Highlights zu entdecken. Wie die bekannte Ha Long Bucht oder aber auch die Lan Ha Bucht mit ihren einzigartigen Felsformationen.
Besonders der Norden, mit den ethnischen Minderheiten in den abgelegenen Dörfern, hat seinen ganz eigenen Charme. Doch unsere Reisen nach Vietnam bieten mehr als nur beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Wir arbeiten vor Ort mit einem sozialen Projekt zusammen, die Familien in den Bergregionen direkt unterstützen. Durch unsere Touren ermöglichen wir es den lokalen Gemeinschaften, von nachhaltigem Tourismus zu profitieren, Arbeitsplätze zu schaffen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Euer Besuch hilft, Projekte wie Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Unterstützung zu fördern und einen echten Unterschied im Leben der Menschen zu machen.
Reist mit uns durch Vietnam und helft dabei, eine positive Veränderung vor Ort zu bewirken – ganz im Einklang mit der Natur und den Traditionen der Region.
Wie hier gelebt wird
Gegessen wird gemeinsam. Vor jedem steht eine Schale weißer Reis, in der Mitte für alle ein Gericht mit Fisch oder Fleisch, grünes Gemüse, eine klare Suppe und nước chấm zum Tunken. Kräuter kommen handvollweise dazu, Koriander, Minze und thailändisches Basilikum. Phở stammt aus Nam Định und ist ein Frühstück, gegessen am Straßenstand auf einem niedrigen Plastikhocker. Aus dem französischen Baguette wurde in den 1950er Jahren in Saigon das bánh mì. Und der Kaffee tropft dunkel geröstet durch den phin-Filter auf gezuckerte Kondensmilch. In Hanoi schlägt man Eigelb mit Zucker darüber, cà phê trứng, entstanden Ende der 1940er Jahre, als Milch knapp war.
Der Norden würzt zurückhaltend, mit Pfeffer statt Chili. Huế kocht in der Tradition des Kaiserhofs, schärfer, mit Zitronengras und Garnelenpaste. Der Süden ist süßer, und im Mekongdelta wird auf dem Wasser gehandelt: Den schwimmenden Markt von Cái Răng gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts, weil dort lange vor den Straßen die Kanäle der Handelsweg waren.
In Vạn Phúc bei Hanoi wird seit über tausend Jahren Seide gewebt, in Đông Hồ druckt man Bilder von Holzstöcken, und aus dem Lack wurde in den 1930er Jahren eine eigene Malerei, sơn mài. Auch die Wasserpuppen sind geschnitzt und lackiert, bis zu fünfzehn Kilo schwer. Ihre Bühne war das überflutete Reisfeld: Acht Spieler stehen hüfttief hinter einem Bambusvorhang, dazu Trommeln, Gongs, Bambusflöten und die einsaitige đàn bầu.
In vielen Häusern steht ein Altar für die Vorfahren. Die meisten gehören keiner Religion an und verehren trotzdem ihre Ahnen. Das größte Fest ist Tết, das Mondneujahr zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Davor wird geputzt, die Gräber werden hergerichtet, und bánh chưng wird gekocht, ein in Blätter gewickeltes Viereck aus Klebreis, Mungbohnen und Schweinefleisch. Kinder bekommen rote Umschläge mit Geld von den Älteren.
Und wer miteinander redet, ordnet sich zuerst ein. Vietnamesisch kennt kaum ein neutrales Du: Man nennt einander älterer Bruder, jüngere Schwester, Tante oder Großvater, auch unter Fremden. Deshalb fragt man sich beim ersten Treffen nach dem Alter, sonst fehlt das Wort. Der Familienname steht vorn, gerufen wird man mit dem letzten. 54 Völker zählt das Land, im Norden Tày, Thái, Mường, Hmong, Nùng und Dao, jedes mit eigener Sprache, eigener Kleidung und eigenen Festen.
Land & Städte
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