Bali
Balinesischer Alltag hautnah: Zu Gast bei Einheimischen
In Ubud wohnst du bei einer Familie statt im Hotel. Wira nimmt dich mit zu den Tempeln, in der Küche stehst du selbst, und am Ende malst du mit ihm. Die Reise wird für jede einzeln geplant.
- Zu Gast bei der Familie Ary in Ubud.
- Frühstück nach einer Morgenwanderung mitten in den Reisfeldern.
- Tempel mit Gastvater Wira, dazu ein Kochkurs und balinesische Malerei.
Klima
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchstwert in Grad Celsius | 31 | 31 | 31 | 31 | 31 | 30 | 29 | 29 | 30 | 31 | 32 | 31 |
| Tiefstwert in Grad Celsius | 25 | 25 | 25 | 25 | 25 | 25 | 24 | 24 | 24 | 25 | 25 | 25 |
| Sonne in Stunden am Tag | 6,4 Stunden | 6,8 Stunden | 7,2 Stunden | 7,9 Stunden | 8,5 Stunden | 8,0 Stunden | 8,5 Stunden | 8,9 Stunden | 9,0 Stunden | 9,1 Stunden | 8,2 Stunden | 6,0 Stunden |
| Regentage im Monat | 19 | 17 | 13 | 9 | 7 | 5 | 3 | 2 | 3 | 5 | 10 | 16 |
Bali im Porträt
Komm mit uns nach Bali und erlebe eine einzigartige Zeit mit der Familie Ary. Die Familie Ary lädt Dich ein in das wunderschöne Ubud. Diese Reise ist für diejenigen konzipiert, die Bali abseits der typischen Touristenpfade erleben möchten. Beginne Deinen Morgen mit einer Wanderung und einem Frühstück inmitten der Reisfelder, fernab der üblichen Touristenrouten. Erkunde Ecken die unentdeckt geblieben sind und tauche ein in die unberührte Schönheit der Natur Balis
Ein Höhepunkt dieser Reise ist die Erkundung von verschiedenen Tempeln, begleitet von Deinem Gastvater Wira der Dir ein tiefes Verständnis der Rituale und Gebräuche der heiligen Stätten erklärt. Du wirst mit Deiner Gastfamilie in die faszinierende Welt des balinesischen Alltags eintauchen, Riten und Traditionen kennenlernen und Dich wie ein Teil der lokalen Familie fühlen.
Auf Deiner ganzen Reise hast Du nicht nur die Möglichkeit die kulinarischen Genüsse der Region zu entdecken, sondern auch Deine eigenen kulinarischen Fähigkeiten in einem traditionellen Kochkurs zu verfeinern. Das Abenteuer geht weiter mit einer Reise zu den Wurzeln der balinesischen Kultur, durch künstlerische Begegnungen, Du wirst die traditionelle balinesische Malerei kennen lernen und eigene Kunstwerke mit Wira zusammen kreieren.
Diese Reise verspricht nicht nur unvergessliche Momente abseits des Massentourismus, sondern auch eine authentische Verbindung zu Balis einzigartiger Kultur und Lebensweise. Diese Reise wird als personalisierte Reise angeboten und wird auf die Wünsche jedes Einzelnen angepasst.
Bist Du daran interessiert, die Kultur Balis mit uns zu erkunden?
Wie Bali seinen Alltag lebt
Auf Bali beginnt der Glaube morgens vor der Tür. Canang sari heißt das Körbchen aus Palmblatt, täglich frisch gelegt, weiße Blüten nach Osten, rote nach Süden, gelbe nach Westen, obenauf eine Münze. Es liegt am Hausschrein, im Tempel, am Boden, im Auto.
Alle 210 Tage kommt Galungan, das Fest für den Sieg des Dharma über das Adharma, und die Ahnen bleiben zehn Tage, bis Kuningan sie verabschiedet. Vor den Höfen biegen sich dann die Penjor über die Straße, geschmückte Bambusstangen. Einmal im Jahr steht die Insel still: An Nyepi, dem Neujahrstag des Saka-Kalenders, gilt vierundzwanzig Stunden lang kein Feuer, keine Arbeit, keine Reise, kein Vergnügen. Selbst der Flughafen bleibt zu. Am Abend davor ziehen die Ogoh-ogoh durch die Dörfer, Dämonenfiguren aus Bambus und Pappmaché, die danach brennen.
Im Subak teilen fünfzig bis vierhundert Bauern eine Quelle, ein Pekaseh führt sie, und die Wassertempel takten, wer wann pflanzt. 2012 hat die UNESCO diese Kulturlandschaft anerkannt, als Ausdruck der Tri Hita Karana, der Harmonie zwischen Mensch, Erde und Göttern. Die Richtungen heißen kaja und kelod, zum Berg und zum Meer. Gemeint ist der Gunung Agung, 3031 Meter hoch, an dessen Hang der Muttertempel Pura Besakih steht.
Gamelan-Instrumente werden paarweise leicht gegeneinander verstimmt, damit der Ton schwebt: ombak, die Welle. Geprobt wird im Banjar, ohne Noten. Der Tanz ist seit 2015 Weltkulturerbe, wali im Tempel, bebali zur Zeremonie, balih-balihan zur Unterhaltung. Kinder lernen ihn früh und nebenbei.
Gewohnt wird im ummauerten Hof, mehrere Bale um einen Innenhof, der Hausschrein in der Ecke kaja-kangin. Bei Festen sitzen fünf bis sieben Leute im Kreis um ein großes Bananenblatt, megibung heißt das, und wer zuerst satt ist, steht trotzdem nicht auf. Die Vornamen verraten die Geburtsreihenfolge, Wayan, Made, Nyoman, Ketut, und beim fünften Kind beginnt die Reihe von vorn: Wayan Balik, Wayan noch einmal.
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